Die Schaf-Mafia geht in Holland um …. wem´s schmeckt ….

Lammkoteletts mit Rosmarin, http://commons.wikimedia.org/wiki/User:Salimfadhley

So richtig zarte Lammlachse, das ist doch was Feines!  Lammschulter und  Lammkarré, zum Beispiel in Kräuterkruste, sind auch nicht zu verachten. Mhmm ….  Schade nur, dass das Fleisch so teuer geworden ist. Hohe Preise schaffen Begehrlichkeiten, das war schon immer so. Und deshalb geht´s jetzt manch einem Schaf ganz illegal an den Kragen, wovon unsere holländischen Nachbarn ein Liedchen singen können. Da sind nämlich nach einem Bericht bei n-tv.de in den letzten Monaten hunderte von Schafen geklaut worden, allein im Bereich Nijmwegen sollen es letzte Woche 41 Stück gewesen sein. Die niederländische Polizei spricht von einer richtigen Schaf-Mafia, die da ihr Unwesen treibe. Seit April seien schon mehr als 500 Schafe verschwunden. Ob die 309 Schafe, die unlängst nordwestlich von Nijmwegen auf einer Weide wiedergefunden wurden, mitgezählt worden sind, ergibt sich aus dem Beitrag nicht.

Es sei nicht leicht, hunderte Schafe abzutransportieren, wird eine Polizeisprecherin zitiert, und deshalb müsse man von organisierter Kriminalität ausgehen. Die Preise für Hammel- und Lammfleisch seien binnen eines Jahres um 15 Prozent gestiegen. Ein einzelnes Schaf bringe im Schnitt 140 Euro ein, was auch daran liege, dass Länder mit traditioneller Schafhaltung wie Australien und Neuseeland immer weniger Fleisch produzierten. Die Polizei geht davon aus, dass die gestohlenen Schafe entweder illegal exportiert oder geschlachtet und in örtlichen Metzgereien verkauft werden.

Ob möglicherweise auch einzelne Diebe darunter sind,  die sich einfach – wie weiland ein Psychologe in Woody Allen´s Kommödie “Was Sie schon immer über Sex wissen wollten” – in ein besonders scbönes Schaf verlieben und dieses zu ganz anderen Zwecken entführen, wird nicht berichtet.


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