Pech oder Blödheit? Dieb überführt sich selbst mit Scheckkarte

Thema: Pressespiegel
von RA Rainer Pohlen 21.03.07 um 12:09

Pech oder Blödheit? Ein gescheiterter Einbrecher hat sich in Mönchengladbach quasi selbst überführt, indem er vergeblich versuchte, mittels seiner in den Schlitz zwischen Tür und Rahmen eingeführten Scheckkarte eine Wohnungstür zu öffnen. Wie die netzeitung berichtet, brach die Scheckkarte hierbei nämlich ab und die Hälfte mit dem Namensaufdruck des Täters blieb für diesen unerreichbar im besagten Schlitz hängen. Der Wohnungsinhaber hatte gehört, dass sich des Nachts jemand an der Tür zu schaffen machte und die Polizei gerufen. Die wiederum fand zwar nicht den Täter, aber eben dessen halbe Scheckkarte vor, was dann auch gleich zur Aufdeckung der bösen Tat führte. Die Scheckkarte gehörte einem 27-jährigen Wohnungsnachbarn des Beinahe-Opfers, der sich wohl nach Stehlenswertem umsehen wollte. Fragt sich, warum der Mann ausgerechnet seine eigene Scheckkarte benutzte. Vielleicht, weil er diese mangels Kontodeckung ohnehin nicht mehr anderweitig einsetzen konnte?

Das nachbarschaftliche Verhältnis zwischen den Beteiligten könnte jetzt möglicherweise getrübt sein, denke ich …

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